Schlafen am Born-Hof: Ein Selbstversuch

Die ersten Mieter:innen sind mit November eingezogen und haben es sich gemütlich gemacht. Alles läuft wie geplant und die neuen Bewohner:innen fühlen sich im Born-Hof bereits richtig zuhause.

Das Haus mit der geschichtsträchtigen Adresse Hengsberg 2 gehört seit eineinhalb Jahren mir, doch eines fehlt mir: Ich habe niemals hier geschlafen. Sobald die fünf Wohnungen vermietet sind, wird das noch schwerer. Daher mein Beschluss: Einmal verbringe ich hier eine Nacht.

Gesagt getan, Ende November habe ich Matratze, Bettzeug und eine Klopapier-Rolle eingepackt und es mir im Wohnzimmer von Top 1 („Hengsberg-Blick“) gemütlich gemacht. Hier war früher bereits das Schlafzimmer meines Onkels, der den Blick Richtung Dorfzentrum genossen hat. Vor dem Fenster stand ein Tisch, von dem aus er das Treiben draußen beobachten konnte.

Dort habe ich es mir gemütlich gemacht und die Nacht. Wie war es?

  • Auf meinem Laptop hatte ich Netflix aufgedreht, bin jedoch schnell eingeschlafen – denn es war extrem ruhig.
  • Geschlafen hab ich mehr als elf Stunden – denn es war extrem ruhig.
  • Nach dem Aufstehen habe ich mir einen Kaffee aus der Baustellen-Kaffeemaschine gegönnt – großartig bei der Ruhe.

Ich war überrascht, wie ruhig und entschleunigt es hier ist. Selbst von den Nachbarn in der Wohnung darüber habe ich nichts mitgekommen – wir haben verständlicherweise in umfangreichen Schallschutz investiert.

Mit gutem Gewissen kann ich den Born-Hof als Lebensmittelpunkt empfehlen (bei mir vielleicht im Alter). Eine allerletzte Wohnung ist noch frei – schaut auf Willhaben vorbei und vereinbart einen unverbindlichen Besichtigungstermin.

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