Michael Stangl

Springtime … in Rohan

Die neuseeländische Südinsel hat mich einmal mehr überzeugt, dass Landschaft, Natur und Menschen einmalig sind – trotz Luftraum-Turbulenzen, Nachbeben und Feueralarm.

Selten hatte ich ein so entspanntes Wochenende: gemütlich durch die Stadt und die Parks schlendern, entspannt im Gras an der Sonne liegen und einen grandiosen Ausflug in die Welt von „Lord of the Rings“ machen. Christchurch war an diesen ersten Frühlingstagen genau richtig zum Entspannen…

Aber beginnen wir von vorne: die Luftraum-Turbulenzen am Hinflug, die zahlreichen Bauarbeiten in der Stadt und die große Anzahl an offensichtlich Obdachlosen vergessen wir mal. Sonst eine sehr noble, englische Stadt mit Einfamilienhäusern in den Vorstädten, einem riesigen Park für Sport und endlich ein Stadtzentrum (der Cathedral Square, weder Auckland noch Wellington haben wirklich ein Stadtzentrum). Hier ein touristenuntypisches Foto ohne Cathedral (denn das Foto ist vom Kirchturm aus gemacht).

Christchurch Cathedral Square Top View

Weites Land, umgeben von schneebedeckten Bergen, durchzogen von einem Fluss und dazwischen ein kleiner Hügel. So hat J. R. R. Tolkien das Königreich Rohan und die Hauptstadt Edoras in der „Lord of the Rings„-Trilogie beschreiben. Es scheint fast, dass Tolkien in Neuseeland war und Edoras wirklich gesehen hat.

Eindrucksvoll beschrieben in den Büchern, atemberaubend in den Filmen und in Natura umwerfend. Das von einigen Kühen bewohnte und von drei Familien bewirtschaftete Tal in der Nähe des Mt. Potts war der perfekte Drehort für die Filme des neuseeländischen Regisseurs Peter Jackson. Es war einfach wunderbar diesen Hügel zu besteigen, die Aussicht zu genießen und mehr Behind-the-scenes-Geschichten zu hören. Edoras ist auf jeden Fall einen Besuch wert…

Rohan (Edoras)

Die restlichen Tage habe ich in der gemütlichen Stadt bei tollem Frühlingswetter (ENDLICH!), einem Feueralarm in der Christchurch Art Gallery und einigen Nachbeben (das stärkste mit 4,1 nach Richter) genossen. Sehr viel ist vom Erdbeben übrigens nicht mehr zu sehen, nur vereinzelte eingestürzte oder zerstörte Häuser. Bei den meisten war es aber ohnehin schon an der Zeit Platz für neue zu machen…

Das war mein erster kurzer Bericht von der Südinsel – morgen geht es dann nach Melbourne.

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